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Künstler: Carl Verheyen
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1985 wurde Carl Verheyen Leadgitarrist von Supertramp, spielte Stadion Gigs quer durch Amerika und Kanada. 1986 tourte Supertramp in 8 europaeischen Laendern. Ausserdem ist Carl seit 86`in der Position einer der gefragtesten Studiomusiker in L.A. zu sein. Er spielte nicht nur in ueber 150 verschiedenen T.V. Shows, sondern wirkte auch bei zahlreichen Film- Soundtracks mit: From Dusk Till Dawn, L.A.-Story, The Crow, um nur einige zu nennen.
1988 wurde das Album "No Borders" veroeffentlicht, das erste Werk der Carl
Verheyen Group, welches von Kritikern enthusiastisch aufgenommen wurde. Im
Juni 1990 veroeffentlichte die Zeitschrift `Guitar Player` den ersten von
vielen Artikeln über Carl. Seither sind in der einschlägigen Fachpresse
endlose Artikel über Verheyen erschienen, einschliesslich eines
ausfuehrlichen Interviews mit der L.A.Times. In der Aprilausgabe von `Guitar
Magazine` von 96`wurde Carl in die Top Ten der Besten, bislang
unentdeckten Gitarristen der Welt gewaehlt. Im Mai 94`erschien bei Legato
Records, Carls 2. Album: Von
Carl komponierte Stuecke tauchen auch als Fernsehsoundtracks in den
Staaten auf, z.B.`Die Ueblichen Verdaechtigen`enthaelt ebenfalls einen von
Carl komponierten Song. Als Produzent beteiligte er sich an mehr als 5
verschiedenen CD- Projekten, ausserdem betaetigte er sich als Gastdozent
an der`Universitaet von Southern California`und am `Musicians Institute in
L.A.` Im April 1995 war Carl der Top-Man waehrend der `Guitar-Week` am `Berklee
College of Music` in Bosten. Im Herbst 96`wurde Supertramp von Rick Davis reanimiert und Carl für die weiteren Touren angeheuert. Es wurde eine klassische Supertramp Scheibe aufgenommen: "Some Things Never Change". In sieben Laendern Europas spielte dieses Album entweder Gold oder Platin ein. Während all das sich ereignete schaffte Carl es zudem auf dem Bee Gees Hitalbum mitzuspielen und einen seiner Songs im Soundtrack für den Film `Die ueblichen Verdaechtigen` zu plazieren. Im Fruehjahr 98 begann Carl mit den Aufnahmen fuer sein viertes Album`Slingshot`. Der Blues-Rock- Tradition von `Slang Justice` folgend wird hier ein ehrliches, echtes Gitarrenspiel mit souligem Gesang kombiniert. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um das uebliche Nebeneinander von Gesang und Bluesgitarre. Vielmehr wird die Gitarre sehr facettenreich gespielt, unterschiedlichste Klangebenen und Sounds machen hier den Reiz aus.
Anfang 2000 kehrte Carl erneut ins Studio zurueck, um sein Album `Atlas
Overload` einzuspielen. Mit diesem Werk werden Carls Qualitaeten als
Songwriter und Gitarrist wieder einmal unter Beweis gestellt. Auf diesem
Album, verbindet sich musikalische Virtuositaet mit eingaengigen Songs.
`Atlas Overload` klingt unbestritten wie ein Carl Verheyen Projekt, ist
jedoch vielmehr auf dem Rock'n Blues Sektor anzusiedeln, Die Atlas- Aufnahme, so Verheyen, begannen mit einer doppelten Herausforderung: Zum einen wollte die Plattenfirma ein Album, das dem Zuhörer Musik auf einem aehnlich hohen Energielevel bietet wie ein Live- Konzert. Zum anderen waren wir selbst entschlossen, alle Klaenge allein im Trio selbst zu produzieren und so wenig wie moeglich auf `Overdubs` und Effekte zurückzugreifen. Das Motto lautete: Fangt diese Live- Energie ein. In der Vergangenheit war auf allen Platten und Konzerten immer ein Keyboarder mit von der Partie. Die musikalische Freiheit, die ich gewann, wenn eine Hammond B3 meine Gitarrensoli untermalte, gefiel mir gut. Ich mochte die Tatsache, dass ich waehrend des Singens nicht spielen brauchte, ich mich voll und ganz auf den richtigen Ton und Text konzentrieren konnte. Mit der Zeit wurde mir das jedoch zu einfach. Ich brauchte noch eine Musikalische Herausforderung. Eines Nachts probierten wir dann nur im Trio, und es klappte. Ich hatte auf der Buehne ploetzlich zwar mehr zu tun... dafuer gab es aber keinen einzigen Augenblick mehr, in dem die Aufmerksamkeit irgendwie nachliess und ich irgendwie wegschwebte. Das Hirn laeuft die ganze Zeit auf Hochtouren, wieder und wieder geht man den Aufbau des Stueckes durch, das man gerade spielt, den Text; man denkt über Wechsel der Akkorde nach, die unter einem Solo liegen, auch wenn sie von niemanden gespielt werden. Das Ende des Keyboarders war besiegelt, das war genau die Herausforderung die ich gesucht hatte. Die Chemie zwischen uns stimmt einfach und erreicht live eine enorme Intensitaet. Bei diesem Album haben wir versucht, etwas von dieser Magie einzufangen. Wir haben also ganz altmodisch aufgenommen. Drei Leute, ein Raum, spielen, zuhören, musikalische Ideen umsetzen, vorantreiben.
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